Die Ketten sind gesprengt, die Arme siegreich in die Höhe gereckt, der Blick geht in die Weite. – Freiheit!
Man kann die Erleichterung des Mannes regelrecht spüren. Was immer ihn gebunden hat, ist zerstört, ein für alle Mal vernichtet. Er ist frei. Endlich. – Frei wie ein Vogel, dessen Käfigtür geöffnet wurde.
Vielleicht sehnst du dich auch nach Freiheit.
Du stöhnst unter all den Verpflichtungen, die dich binden. Vielleicht sind es aber auch Worte, die dich unfrei machen, innere Antreiber und Richter oder zwanghafte Gedanken. „Das kannst du nicht!“ „Du taugst doch nichts“ „Gut ist nicht gut genug!“ „Streng dich mehr an!“ „Wenn du dir nur richtig Mühe gibst, dann …“ „Das wird nie etwas mit dir!“ … solche und andere Sätze, die Menschen immer wieder gehört haben, binden oft mehr als äußere Ketten. Womöglich hast du aber auch noch ganz andere Ketten, Süchte, die dich binden, Alkohol, Nikotin, Drogen, Glücksspiel oder Pornografie. – Wenn ich doch nur frei werden könnte! Ein Mal dastehen wie dieser Mann, die Ketten gesprengt, die Zukunft frei vor mir.
Freiheit ist möglich. Der Satz unter dem Bild gibt einen Hinweis darauf, wie es geschehen kann:
JESUS hat das Lösegeld bezahlt. Er hat dich und mich, ALLE Menschen, frei gekauft.
Die inneren Antreiber sind nicht das Problem, auch nicht die Sucht, ganz gleich um welche es sich handelt. Das eigentliche Problem ist, dass du – genau wie jeder andere Mensch – gebunden bist. Seit deiner Geburt. – Das, was dich im Alltag gefangen hält, ist nur eine Folge dieser grundlegenden Gebundenheit.
Um es mal ganz deutlich zu sagen: Du bist versklavt! Jeder Mensch ist ein Sklave der Sünde. – Adam und Eva hatten die Wahl: vertrauen sie GOTT, ihrem Schöpfer, von dem sie nur Gutes erfahren haben, oder hören sie auf die listige Stimme, die ihnen einflüstert: GOTT meint es nicht gut mit euch. Er enthält euch das Beste vor.
Adam und Eva haben gewählt. Sie haben sich für das Misstrauen gegenüber GOTT entschieden, wollten ihr eigener Herr sein. Damit haben sie den Grundstein gelegt für ihre Nachkommenschaft, die gesamte Menschheit – dich und mich. Nur, dass sie mit dieser Entscheidung nicht ihre eigenen Herren wurden. Sie wurden zu Sklaven der Sünde – die allerdings bis heute den Menschen vorgaukelt, sie seien frei. GOTT sei es, der Menschen zu Knechten macht, sie durch Gebote gängelt. Die Lüge der Schlange zieht sich durch bis heute. „Sollte GOTT gesagt haben …?“
Es ist ein Elend. Du und ich, wir sind geboren als Sklaven der Sünde, auch wenn uns das nicht bewusst ist. Wir können nicht nicht sündigen. Wir haben keine reinen Gedanken und kein reines Herz.
Du sagst, dass das menschlich ist? Schließlich ist keiner von uns vollkommen. – Das stimmt. Aber das zeigt eben auch, dass wir Sklaven der Sünde sind. Dass wir, bei allem guten Willen, einfach nicht anders können, als zu sündigen. – Zumindest, so lange wir dem alten Sklaventreiber gehören.
Und da kommt JESUS ins Spiel.
Er ist GOTT, auf die Welt gekommen und Mensch geworden mit dem Auftrag, die Menschheit aus der Sklaverei der Sünde freizukaufen. Auch JESUS hat die listige Stimme gehört, die GOTTES Wort in Zweifel zog. Auch er hatte die Möglichkeit, seinen eigenen Weg zu gehen, einen Weg zu Ehre und Reichtum, ohne Schmerzen und Tod. Aber, anders als Adam und Eva, hat er sich dafür entschieden, GOTT zu vertrauen. JESUS hat der listigen Stimme widerstanden und ist GOTT gehorsam geblieben. Als einziger war er nicht von Geburt Sklave der Sünde, und als einziger hat er sich auch nicht später von der Sünde versklaven lassen.
JESUS war als einziger Mensch völlig frei! Deshalb war er auch der Einzige, der das Lösegeld bezahlen konnte. Er hat sich selbst, sein vollkommenes, freies Leben, hingegeben als Lösegeld für die Menschheit, für dich und mich. JESUS hat sich nicht gewehrt, als ein ungerechtes Urteil über ihn gesprochen wurde. Er hat das Todesurteil auf sich genommen und ist als Unschuldiger gestorben, stellvertretend für alle Schuldigen.
Jesus Christus ist Mensch geworden. Er gab sein Leben, um alle Menschen freizukaufen. (1.Timotheus 2,5.6)
Im griechischen Grundtext steht da: Er gab sein Leben als ein Lösegeld für alle.
Mit seinem unschuldigen Tod am Kreuz hat JESUS das Lösegeld für alle Menschen bezahlt, auch für dich und mich! Wir sind freigekauft von der Sünde. Allerdings lässt uns der alte Sklaventreiber nur ungern ziehen. Er versucht mit allen Mitteln, seine Knechte zu behalten. Die echte Freiheit können wir daher nur „genießen“ oder leben, wenn wir uns dem anvertrauen, der uns freigekauft hat. Und auch dann noch ist unser Leben immer wieder ein Kampf. Denn auch wenn wir frei sind von der Sünde, so leben wir doch in dieser Welt und sind daher immer wieder mit der Sünde konfrontiert. Allerdings stehen wir nicht alleine in dem Kampf. Wir haben JESUS, den Sieger, an unserer Seite, und den Heiligen Geist, der unseren Blick schärft und uns die Kraft gibt, immer wieder der listigen Stimme der Sünde zu widerstehen.
Und wie ist es dann im Alltag, mit den Sätzen und Antreibern, mit Süchten und anderen Gebundenheiten?
Tja … manchmal können wir es erleben, dass JESUS sofort frei macht, aber viel häufiger ist das ein langer und anstrengender Weg. Da gilt es die Wahrheit zu erkennen und der Lüge der Sünde entgegenzusetzen. Es gilt neue Verhaltens- und Denkweisen einzuüben und ganz bewusst „Nein“ zu sagen zur Versuchung (auch des Suchtmittels). In manchen Fällen wird es professionelle Hilfe brauchen. Es wird auch Versagen geben – aber immer auch die Gewissheit: „Wenn euch nun der Sohn (JESUS) frei macht, so seid ihr wirklich frei.“ (Johannes 8,36)
Wenn du mehr darüber wissen willst, wenn du Fragen hast oder dich das zum Widerspruch anregt, dann lade ich dich ein, Kontakt aufzunehmen.
Falls du selber nachlesen willst, empfehle ich dir
* 1.Mose 3 (Genesis 3) und Matthäus-Evangelium Kapitel 4 – wie Adam und Eva bzw. JESUS sich bei den Einflüsterungen verhalten
* Johannes-Evangelium Kapitel 8 ab Vers 34 – über Sklaverei der Sünde und echte Freiheit
* Römerbrief Kapitel 6 – wie man von der Sklaverei der Sünde frei wird und bleibt